Freitag, 9. Mai 2014

Gili-Inseln

Grüß Gott alle zamme,
Sind jetzt seit Freitag auf Gili Trawangan, das ist die größte der drei Gili-Inseln und liegt vor der Küste Lomboks. Groß ist allerdings der falsche Ausdruck,  da selbst Gili Trawangan in knapp einer Stunde mit dem Fahrrad komplett umrundet werden kann. Hier gibt es nur circa 700 Einheimische, der Rest sind Touristen aller Länder.
Die Strände sind der Hammer, klares Wasser an weißen Stränden,  wie aus dem Aldi-Katalog ;)
Die Insel ist zum einen für Entspannungsuchende Pärchen geeignet,  zum anderen für Party verrückte Leute. Man bekommt, obwohl auf Drogendealen in Indonesien die Todesstrafe steht, an jeder Ecke Magic Mushrooms, Weed und Extasy angeboten. Das liegt wohl daran, dass es hier keine Polizei gibt, sondern nur einen Dorfältesten, der im Notfall mit Schwert und Peitsche richtet. Auf jeden Fall krasse Gegensätze. Haben gestern eine Schnorcheltour gemacht, vier Riffe angesteuert, Fische und eine Schildkröte gesehen.
Auf den Gili-Inseln sind motorisierte Gefährte verboten,  daher bewegt sich hier alles ein bisschen gemütlicher auf Fahrrädern oder Kutschen.
Da man hier selbst nach drei Tagen jeden Insel Besucher schon zum zweiten Mal sieht,  ist es auch wieder genug und wir machen uns morgen auf den Weg nach Lombok.
Unser schattiges Hostel

Nichts hinzuzufügen

Roland im Baum

Night Market

Was machstn so n langes Gesicht? 

Night Market

Montag, 5. Mai 2014

Auf dem Weg nach Gili Trawangan

Hallo zusammen,
mal wieder ein Update.  Es ist momentan ein bisschen schwierig an das Internet zu kommen , da wir seit Freitag auf Gili Trawangan einer kleinen Insel vor Lombok sind. Hier Leben nur um die 700 Einheimische,  der Rest sind Touris.
Aber der Reihe nach:
Wir sind am Mittwoch von Kuta Richtung Padangbai aufgebrochen, das liegt an der Ostküste Balis. Dort sind wir in einen kleinen Bungalow angekommen und haben den Tag gemütlich in einem kleinen Resto ausklingen lassen. Padangbai ist auch im Vergleich zu Kuta wirklich entspannt, hier setzen die Fähren Richtung Lombok und eben den Gili-Inseln ab.
Donnerstag haben wir uns zwei Roller gemietet und sind mit den Reisschüsseln die Ost Küste entlang gedüst. Haben dabei noch einen Tempel in Tirtagangga besucht,  der von einem wunderschönen Wasserpark umgeben ist.
Die circa 6 Stunden auf den Rollern haben sich dann an diversen Stellen bermerkbar gemacht,  Max schaut jetzt aus wie ein Krebs im Flecktarn, Linh leckt seine Wunden und ich trage jetzt immer Flip-Flops, ob ich will oder nicht.Die Fahrt vorbei an Reis Feldern und winkenden Einheimischen war schon echt lustig und zugleich überwältigend!
Am Abend haben die Einheimischen in Padangbai alle weiße Kleidung getragen,  wir dachten erst das sind Matrosenuniformen, haben dann aber schnell rausgefunden, dass eine Zeremonie stattfinden  wird.
Wir haben uns dann auf die Suche nach Sarong Tüchern gemacht,  damit wir den Tempel auch betreten können und glücklicherweise hat uns währenddessen ein eifriger Geschäftsbalinese noch ein Ticket für die Überfahrt nach Gili aufgeschwazt.
Die Zeremonie war dann nicht sonderlich spannend,  aber trotzdem interessant,  da auf der einen Seite die Männer Glücksspielen nachgegangen sind und die Damen und Kinder einer Tanzshow zugesehen haben. Eine Story dahinter war nicht wirklich erkennbar.
Sind dann auch recht zeitig schlafen gegangen,  denn Freitag morgen ging ja unsere Fähre.
Am morgen waren wir erstmal überrascht, da auf einmal ein Fährmann einer anderen Firma uns abholen wollte, da unser eigentliches Boot schon voll war. Nach etwas hin und her und einer halbwegs sanften überfahrt bei 1000 Ps sind wir nun auf Gili Trawangan.
Glücksspiel im Tempel

Tanzen im Tempel

Reisfeld

Tankstelle
Wasserpark

Wasserpark

Meditativer Max

Photobomb

Wasserpark

Reisfeld mit uns beiden

Hindu Tanz

Dienstag, 29. April 2014

Bali

Hey zusammen,
Sind jetzt seit Samstag in Kuta auf Bali und relaxen ein bisschen.
Der Ort hier ist ein bisschen wie das Mallorca der Australier,  hier ist abends immer was los und man kann von Bar zu Bar oder Club zu Club hoppen.
Morgen machen wir uns dann auf in Richtung der Gili-Inseln. Das Leben hier ist echt relaxed, ausschlafen,  solange es die Hitze zulässt,  leckere Bananen pancakes essen, bisschen im Pool schwimmen. In einem kleinen Warung für um die zwei Euro essen und dann ans Meer und aufs Surfbrett schwingen.
Zwischendurch noch auf Kakerlaken jagt gehen und sich über die seltsamen Flecken auf der Matratze wundern :D
Heute waren wir noch in Uluwatu am Tempel und haben uns balinesische Tempel Tänzer angesehen. Hier paar Impressionen von Leben auf Bali.
Max und Linhi

Denkmal des Bombenanschlag s

Uluwatu Sunset

Uluwatu

Surfin' Bali

Warten auf die balinesischen Tempel Tänzer

Frühstück

Kecak Fire Dance

Sonntag, 27. April 2014

Ijen, Tschüß Java! Hallo Bali

Hallo zusammen gestern am Samstag war der letzte Tag unserer Java-Tour. Wir hatten am Freitagabend noch ein kurzes Briefing über den Ablauf am nächsten Tag und dann ging es schon wieder ins Bett, da wir Samstag morgen um 1 Uhr aufgebrochen sind.
Diese Tour hat uns zu den Ijen Vulkanen geführt, dort gab es den Tag zuvor eine Eruption, weshalb es nicht sicher war ob wir zum Kawah Ijen einem eingeschlossenen Kratersee gehen können. Letztlich ging das unter der Führung eines Guides klar und wir sind mit Stirnlampen bewappnet eineinhalb Stunden zum Krater aufgestiegen. Danach ging es noch steiler bergab circa eine halbe Stunde um zum See zu gelangen, dieser besteht aus Säure und man kann morgens blaues Feuer sehen, dass durch das Verbrennen von Schwefel entsteht. Auf dem Weg kommen einem Minenarbeiter entgegen, die Schwefel Blöcke herausschlagen und in Körben von bis zu 100 Kg ins Tal tragen, das ist glaube ich der härteste Job den ich je gesehen habe und pro Ladung bekommen die Jungs um die 2 €.
Am Blue Fire angekommen konnten wir ein paar Bilder machen, jedoch hat es so extrem nach Schwefel gerochen und geraucht, dass wir nicht so lange dort bleiben konnten. Hätten dann wenn es nicht so wolkig gewesen  wäre den Sonnenaufgang am Krater gesehen, aber das fiel leider aus. Wieder zurück sind wir mit Bussen Richtung Bali gefahren, circa 6 Stunden. In den Kleinbussen war das auch noch ok, aber der Bus nach der Fähre in Bali war ein local Bus. Als ich eingestiegen bin wusste ich schonmal nicht was paradoxer ist, der Mönch der alle paar Minuten auf seinem Ipad seinen Status aktualisiert oder die Indonesische Karaokevariante der wildecker Herzbuben ;) Bis dahin wars noch lustig, aber als der Bus losgefahren ist war das auch vorbei und wir haben nur noch überlegt wie wir bei einem Unfall am besten den Aufprall abfedern, bzw. warum wir so weit vorne und dann auch noch auf der rechten Seite sitzen, wenn der Bus immer rechts überholt. Dann wars auch fast vorbei und Max hat einen spitzen Schrei ausgestoßen, den die Indonesier zwar amüsant fanden, ich aber vollkommen gerechtfertigt, da sich bei einem Überholmanöver einfach die Spiegel berührten..
Sind aber heil angekommen, mit dem Fazit uns die Rollermietung nochmal gut zu überlegen.
Jetzt ist erst mal ein paar Tage entspannen in Kuta angesagt, bevor wir die Insel ein bisschen weiter erkunden. Waren heute das erste mal am Meer und ich denk an euch während ich das gerade bei 33° am Pool liegend schreibe :)
Macht Bock auf mehr!

Blue Fire

Blue Fire

Bis die Augen Tränen, länger haben wir es nicht ausgehalten.

Fünf Meter entfernt tropfte auf einmal flüssiger Schwefel herunter.

Max, Franzi, Roland ,Linh

Kawah Ijen

Einer der Ijen Vulkane bei Sonnenaufgang

Karaoke 
oder..

.. Ipad Mönch?
Schöner Bus

Pool gerade.

Samstag, 26. April 2014

Prambanan

Nach dem Besuch des Borobudurs am Dienstag haben wir uns am Mittwoch Prambanan, einen der größten hinduistischen Tempel angesehen. Die Anlage bestand aus mehreren kleineren Tempeln, doch wurde immer wieder vom Erdbeben zerstört. Um 1950 wurde von der Regierung beschlossen die Anlage komplett zu sanieren, jedoch gestaltet sich das schwierig, da viele Teile der Tempel in andere Gebäude verbaut wurden. Heute stehen circa 6 Tempel, die man auch betreten kann und drumherum Steinhaufen der weiteren ursprünglichen Tempel. Wirklich genießen konnte man den Ort nicht, da viele Schulen Ausflüge dorthin machen und die Kinder wieder in Massen Bilder mit uns Boulets (Ausländer) machen wollten.
Wir sind dann weiter gefahren und haben mit den Kindern von Anangs Arbeitskollegen eine kleine Rivertrekking-Tour gemacht. Die Kids haben uns in Flip-Flops über Stock und Stein einen Fluss hochgescheucht ;) Später hat die Familie noch für uns gekocht und wir haben auf der Plantage gegessen.
Am Abend waren wir mit Fina beim Karaoke und haben da beim ein oder anderen Klassiker die Sau rausgelassen. Haben den Abend noch bei einem Reggae Konzert ausklingen lassen.
Jetzt sitzen wir seit 14 Stunden in einem Mini-Bus, versuchen irgendwie die Beine zu sortieren und fliegen mit Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 80 km/h Richtung Osten zum Gunung Bromo.
Cheerio
Pramanan Tempel
Tempelinneres
Rivertrekkking-Tour Wasserfall

Freitag, 25. April 2014

Gunung Bromo

Nach 14 Stunden Fahrt gestern, sind wir heute morgen um 3.30 mit dem Jeep am 'Hotel' abgeholt worden und sind circa eine Stunde zum höchsten Punkt (ca. 2200m) in der Gegend gefahren. Die Jeepfahrt durch eine Marsähnliche Landschaft, in der bis auf Asche rein garnichts ist war schon spannend. Wir sind dann gegen halb fünf am Aussichtspunkt angekommen und konnten den Sonnenaufgang über dem Bromo anschauen. Mit uns waren nur circa 300 andere Touris da, was die geniale Atmosphäre ein bisschen milderte. Zum Glück hatten sie uns auf die lauen 4° vorgewarnt und wir haben uns die dicksten Klamotten aus dem Rucksack ausgesucht und Zwiebel-Style übereinander gezogen. Dann sind wir zum Fuße des Bromos gefahren und konnten diesen, nachdem wir uns den Weg nach oben gebahnt hatten bis zum Krater betreten, shit happens aber da oben fiel uns auf, dass wir den Ring im Jeep liegen gelassen haben..
Trotzdem ziemlich geil aber auch beeindruckend mal in einen Vulkan zu schauen, zumal dieser noch aktiv  und 2010 das letzte mal ausgebrochen ist.
Dann hieß es wieder ab in den Bus und nach weiteren sechs Stunden Busfahrt sind wir im nächsten Hostel angekommen in dem wir bis morgen früh um eins bleiben um dann das Ijen Plateau zu besichtigen, nach den ganzen Fahrten wirds langsam echt mal Zeit für Urlaub :D
Sonnenaufgang nicht so IIdyllisch 
Gunung Bromo um 5.30
Ein kleines Panorama
Roland mit dem Bromo
Max macht in den Vulkan
Roland und Jeep
Max und Jeep

Dienstag, 22. April 2014

Borobudur

Heute morgen hat uns Anan unser Couchsurf-Host am Hostel abgeholt und ist mit uns nach Borobudur zur berühmten buddhistischen Tempelanlage gefahren, die wir dann zu dritt besichtigt haben. Der Tempel wurde um 800 gebaut und war dann sogar 1000 Jahre von Asche verschüttet und von Erdbeben gebeutelt. Die Anlage ist wirklich rießig und man geht den Weg von der materiellen Gestalt des Körpers (Rupadhatu) in den körperlosen Geist (Arupadhatu), indem man den Tempel besteigt. Haben den Weg natürlich auf uns genommen, sind allerdings zwischendurch öfter aufgehalten worden, da die indonesischen Besucher Fotos von mir und vor allem von Max 'Götze' machen wollten. :)
Waren circa zwei Stunden auf dem Gelände unterwegs und sind dann zu Ananda ins Restaurant gefahren, wo wir eine Oldschool Dusche aus Eimern genommen haben und jetzt bisschen im Zimmer abkühlen.
Max und Linh am Fuß des Tempels
Borobudur
Roland beim Übergang vom Ruphadatu zum Arupadhatu
Max beim Fotoshooting ;)
Haben spontan noch ne Runde gedreht.

Borobudur