Mittwoch, 18. Juni 2014

Laos die erste

Sorry für die Verspätung,  aber das Internet ist sehr langsam hier in Laos, den Artikel haben wir schon vor zwei Wochen geschrieben. Ein paar Bilder gingen, später kommen hierzu noch neue.
Es ist noch einiges weiteres passiert,  das wichtigste uns geht es gut. Morgen haben wir eine lange Busfahrt vor uns, dort werden wir die letzten Tage aufarbeiten und bald weitere Bilder und Texte laden. Viel Spaß erstmal beim beneiden ;)
 haben Montag morgen den nördlichsten Grenzübergang zwischen Thailand und Laos problemlos überquert. Man kann seit einiger Zeit über die Friendship-Bridge mit dem Bus die Grenze überqueren und zahlt als deutscher Bürger 40$ für das Visum. Leider hat die weiterfahrt nicht wie geplant geklappt,  da unser Bus erst gegen Abend gefahren ist. Also haben wir gemütliche sechs Stunden am Bus Bahnhof in Houay Xay gewartet um dann weitere vier Stunden nach Luang Namtha zu fahren. Hier haben wir am nächsten Morgen eine Trekking Tour durch den NPA Nationalpark gemacht und dabei viel über Flora und Fauna gelernt und später noch ein traditionelles Hmong Dorf besucht. Nach sechs Stunden durch den Dschungel waren wir echt froh am nächsten Tag acht Stunden im Bus nach  Luang Prabang zu verbringen (knapp 300 Km). Die Fahrt im Minivan, sagen wir es mal so, war auf jeden Fall nichts für schwache Magen und man knallte im Sekundentakt fast an die Decke. Luang Prabang ist eine sehr schöne ruhige Stadt,  berühmt für die Mönche die morgens bettelnd durch die Straßen ziehen und von den einheimischen Reis bekommen. Landschaftlich ist es wirklich wunderschön hier! Man kann ein bisschen entspannen und im Wasserfall baden. Morgen starten wir eine kleine Kayak-Tour, bevor wir uns dann weiter Richtung Süden machen.

Soo mal weiter angesetzt ;)
Die Kayak-Tour auf dem Nam-Ou haben wir mit zwei Mädels aus den USA und zwei aus Australien gemacht, es ging einige Stunden in gemütlichem Tempo vorbei an badenden Wasserbüffeln, fischenden Laoten und beeindruckenden Gebirgsformationen.  Am Ende der Kayak-Tour wurden wir noch in ein Whisky Dorf gebracht in dem man Whisky in sämtlichen Varianten,  pur, mit Skorpionen, Schlangen oder allem zusammen probieren konnte. Nach ein  paar Tagen relaxen in Luang Prabang haben wir uns mit der Hello-Kitty Variante von Nachtbus auf den Weg nach Vang Vieng gemacht. Die Busfahrt war interessant da man sich gemeinsam eine Schlaf Kabine von vielleicht 100 cm teilt. Zum Glück sind wir zu zweit und können die gemeinsam teilen und bekommen nicht im Roulette-Style einen fremden zugewiesen. So weit so gut, die Fahrt war im Gegensatz zu den bisherigen Fahrten angenehm zu ertragen, bis auf die Tatsache das wir um 4 Uhr morgens in Vang Vieng gestrandet sind und noch kein Hostel offen hatte. Das heißt improvisieren und eine Bank im trockenen gesucht und gewartet. 
Vang Vieng war auf der bisherigen Reise ein bisschen das Überraschungs-Ei, man hört solche und solche Geschichten.. Auf der einen Seite vom verrückten Party-Dorf in dem sich betrunkene Engländer und Australier im örtlichen Krankenhaus die Tür klinke reichen,  da sie im Drogen- und Alkoholrausch beim Tubing (man sitzt in einem alten Reifen und treibt den Fluss abwärts) auf Steinen aufschlagen oder sonstige Sachen passieren.. Die andere Seite schwärmt von schönen Landschaften und langsam beginnenden Outdoor Möglichkeiten. 
Vom Party Dorf ist nicht mehr allzu viel zu erleben, abgesehen davon, dass man in jeder Bar sämtliche Drogen für billiges Geld erstehen kann und vereinzelte Tuber die trotzdem noch, oder immer noch im Fluss treiben ;)
Wir haben die Tage umgeben von Karstgebirgen genossen und die Gegend mit dem Moped erkundet. Dann waren wir noch einen Tag klettern um unseren drahtigen Körpern mal wieder ein bisschen sportlichen Anreiz zu geben. 
Momentan sind wir in der laotischen Hauptstadt Vientiane gestrandet und fahren morgen Nacht wieder mit dem Nachtbus Richtung Süden. 
Zum ersten mal Laos sehen

Mekong als Grenze
Laotisches Nachtleben

Trekking


Verstecktes Talent???

Lunch im Dschungel

Dschungel Guide baut eine Flöte
Hmong Dorf
Busfahrt eher unentspannt
Luang Prabang vom Bergtempel aus gesehen
Wasserterassen
Wasserfall
Bettelmönche
Bar
Luang Prabang Nachtmarkt




Höhlenforscher Müller

Rolands Workout

Laotische Fische



Kayaktour

Bergtempel
Laos Whiskey
Laos Whiskey


Typische Lao Familie

Nachtbus
Nachtbus zu zweit
Vang vieng am morgen
Lecker essen
Das bekommt man hier im Restaurant

Tubing Party in Vang Vieng

Klettermax
Klettermax
Klettermax
Klettermax
Abseilmax
Roland
In Aktion
Hänge Max

Sonntag, 1. Juni 2014

Last Days in Thailand _ Pai

 Soo das wird der letzte Thailand Eintrag. Haben uns nach Chiang Mai Richtung Norden aufgemacht und wollten auf dem Weg zur laotischen Grenze noch zwei Tage in Pai bleiben,  da uns jeder Nordthailand Reisende darauf hingewiesen hat. Also ab in den Minivan und mit Thai-Vettel 748 Serpentinen Richtung Pai. Haben uns einen kleinen Bungalow gemietet und die Atmosphäre von sämtlichen Drogenkonsumierenden Hippies aufgenommen, aha so viel zum Flair der Stadt also.
Haben uns am nächsten Tag einen Roller gemietet und sind zur Tham Lot Cave einer Höhle,  durch die ein Fluss fließt gefahren.
Dort hat uns eine nette Thai-Omi durch die Höhle geführt und uns jegliche Stalagmites vorgestellt, was sehr nett war.
Auf dem Rückweg haben wir noch das thailändische Bergungsteam gesehen, dass einen von der Straße abgekommenen Pick Up aus dem Graben manövriert hat.
Nach den grauenvollsten 60 Minuten meines Lebens ( Roland), der Thai Massage sind wir informiert worden, dass wir nicht wie geplant über Nacht fahren können ,aufgrund des Ausgehverbotes. Also hieß es heute morgen um 6 zurück nach Chiang Mai und auf nach Chiang Khong,  sind nach 14 Stunden heil an der Grenze zu Laos angekommen und werden diese Morgen übertreten.
Sawadikhab.
Frühstück 
Stabile Brücke
Dirtbike Glöckner
Unser Bambusboot
Höhlen Selfie
Tham Lot Cave





Donnerstag, 29. Mai 2014

Chiang Mai

Hey Leute,
Wir sind jetzt seit Sonntag Abend in Chiang Mai, hier ist vom Putsch nicht zu viel zu sehen, außer der permanenten  Präsenz des Militärs auf den Straßen und der ab 22 Uhr leergefegten Stadt. Immer noch ein mulmiges Gefühl an jeder Ecke Militär mit den Maschinenpistolen im Anschlag zu sehen..
Trotzalledem hatten wir bisher ein paar schöne Tage in Chiang Mai, haben die Stadt ein bisschen erkundet. Hier gibt es den alten Stadtkern, der von Mauern und Gräben umschlossen ist und die neue Stadt die sich drumherum erstreckt. Hier gibt es viele kleine authentische Märkte,  sowie einen großen Kunstmarkt in dem sich wirklich begabte Künstler abends treffen und an ihren Bildern arbeiten.
Mal wieder haben wir unsere Stoffhelme aufgesetzt und sind die Königsetappe der Tour de Thailand zum Mont Doi Suthep abgefahren, sind an schwitzenden Radfahrern permanent auf der rechten Überholspur gewesen und später im tropischen Regen am Doi Suthep angekommen. Dort hat man eine super Aussicht auf Chiang Mai und kann nebenbei noch einen Tempel auf dem Berg ansehen.
Wir haben uns nach einiger Überlegung über die moralische Vertretbarkeit einer Elefanten Tour und nach einiger Recherche für ein Elephant Rescue Center entschieden, in diesem werden misshandelte, ausgebeutete Tiere aufgefangen und versucht ihnen in möglichst ursprünglicher Umgebung ein vernünftiges Leben zu ermöglichen. Hier werden die Tiere nicht mit Harken geschlagen oder mit schweren Ketten festgebunden.
Man kann die Elefanten füttern,  bekommt sehr viele Informationen über die Elefanten in Asien und kann zum Schluss,  nachdem man eine Einweisung inklusive 'Kommandos' erhalten hat einen kleinen Ausritt machen.
Es war wirklich ein  schöner Tag mit diesen imposanten Tieren, aber seht selbst in den Bildern..
Gestern haben wir uns, im Zuge der Emanzipation am Vatertag, einen Abend-Kochkurs gegönnt. Wir müssen sagen ein weiteres Highlight bisher, wir sind von unserer Kochlehrerinn abgeholt worden und haben auf einem Localmarkt stopp gemacht und die Zutaten für die Gerichte ausgewählt. Jeder konnte sich aus einer Anzahl an Gerichten fünf Auswählen. Wir waren zu dritt mit einer Kanadierinn aus Québec. Unter Anleitung hat dann jeder sein eigenes Essen zubereitet. Bisschen Schnibbeln, etwas über die vielen Gewürze der Nordthailändischen Küche lernen, im Wok kochen und anrichten. An sich echt fix zu machen und sogar Mega lecker. Wer bei sich einen eingestaubten Wok findet kann uns ab August gerne anrufen und sich bekochen lassen ;)
Vortrag über die Elefanten
Erstes Meet'n'Greet
Vorsicht vor dem Bambus..
Genug trinken.
Wackeliger Abstieg
Kleine Abkühlung? 
Alltägliches Bild auf den Straßen
Nachtmarkt
Hätte man mal mehr Platz im Rucksack
Aufstieg zum Doi Suthep
Chiang Mai von oben

Appetizer
Chicken Salad
Chicken in Coconut Milk
Thaiküche
Shopping
So is das also
Man kann im Wok auch kochen
                            Local-Markt
             Super Essen aus der Kokosnuss
Rocker-Rolli